Magen- & Darmerkrankungen bei Hunden

Wie Magen- & Darmsymptome zusammenhängen

Wenn Du diese Seite hier liest, kämpfst Du wahrscheinlich schon länger mit Magen- und Darmproblemen Deines Hundes. Symptome wie zum Beispiel Appetitlosigkeit, Bauchgrummeln, Blähungen, Durchfall, Kotabsatz (häufig / viel / schleimig / gar blutig), wechselhafte Konsistenz, Gras fressen, Leerschlucken, Schmatzen, nächtliche Unruhe, Erbrechen, großer Durst, Gebetshaltung u.v.m. stehen bei Euch nahezu auf der Tagesordnung?

Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich, wie frustrierend das sein kann. Du siehst, dass Dein Liebling ein Problem hat und niemand kann oder will einem so wirklich weiterhelfen. Selten wird sich ausreichend Zeit genommen und genau diese Erfahrung mussten auch wir machen, als es unserem Labbi damals wirklich lange Zeit schlecht ging. Ständige Magen- und Darmsymptome, die leider nie ganzheitlich betrachtet wurden, haben unserem Dean und somit natürlich auch uns über Monate hinweg wortwörtlich den Schlaf geraubt. Das ist weder im Sinne des leidenden Tieres noch im Sinne des darunter mitleidenden Frauchens/Herrchens.

In den letzten Jahren habe ich mich daher explizit auf diese Problematik fokussiert und mich dabei fortdauernd weitergebildet. Ich nehme die Probleme Deines Hundes sehr ernst und blicke ganzheitlich auf Eure gemeinsame Situation. Wie genau das funktioniert, versuche ich Dir in den nächsten Zeilen einmal zu erläutern.

Magen Darm Hund
Magen Darm Hund

Schaut man sich die Anatomie des Hundes an, kann man sehr gut erkennen, dass der Magen in den Dünndarm mündet. Daraus folgt, hat der Magen ein Problem, kann sich die Problematik auch schnell auf den Dünndarm ausweiten. Oder andersherum.

Wenn das Futter in den Magen kommt, wird der pH-Wert gesenkt, um die Fremdkeime, die möglicherweise durch die Nahrung aufgenommen wurden, zu neutralisieren. Die meisten Keime überleben dieses Säurebad nicht und werden somit abgetötet. Die Magensäure hat aber nicht nur die Aufgabe Keime abzutöten, sondern mit ihrer Hilfe beginnt der eigentliche Verdauungsvorgang. Je nach Fütterungsart kann die Vorverdauung im Magen unterschiedlich lange andauern. Betrachtet man beispielsweise, dass Trockenfutter eine Verdauungszeit von etwa 8 bis 12 Stunden hat und ein hochwertiges Nassfutter dagegen nur 4 bis 8 Stunden benötigt, sieht man ganz deutlich, dass sowohl die Wahl der Fütterungsart als auch deren Qualität und Zusammensetzung einen großen Unterschied bei der Verwertung machen kann.

Bei einem gesunden Organismus funktioniert dieser Verdauungsvorgang normalerweise einwandfrei. Gibt es jedoch eine Art “Störung“ im Magen, z. B. durch zu viel oder zu wenig Magensäure, beginnt das Verdauungsproblem bereits bei der Vorverdauung. Wird das Futter durch die Magensäure nicht vernünftig vorverdaut, bleibt der Nahrungsbrei zwangsläufig länger im Magen liegen und kann somit gegebenenfalls zu Gärungsprozessen führen. Aber nicht nur die Gärungen können ein Problem darstellen, sondern auch ein verschobener pH-Wert. Dieser kann dazu führen, dass das Futter ebenfalls länger als gewünscht im Magen verbleibt, was die Fermentation unerwünschter Bakterien begünstigt und im schlimmsten Fall zu Blähungen und Gärprozessen im Magen führen kann. Sinkt der pH-Wert durch natürlich eingreifende Prozesse nicht schnell genug, verzögert der Magen die Weitergabe des Nahrungsbreis in den Dünndarm. Denn ein zu hoher pH-Wert im Dünndarm würde dazu führen, dass Verdauungsprobleme begünstigt werden und auch die Enzyme der Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit nicht verrichten können.

Die Folgen wären:

  • eine verzögerte Verdauung im Dünndarm

  • eine bakterielle Verschiebung im Dickdarm

  • eine Verschiebung des pH-Wertes

  • eine schlechtere Nährstoffaufnahme

  • ggf. ein andauernder Gewichtsverlust

  • Entzündungen und Reizungen der Darmschleimhaut (Langzeitfolge: oftmals z. B. Allergien und Autoimmunkrankheiten)

  • Appetitlosigkeit

    u.v.m

Wie Du siehst, sind der Magen und der Darm in ihrer Funktionstüchtigkeit voneinander abhängig und können deshalb auch nicht ausschließlich getrennt betrachtet werden.

Ein gesunder und intakter Verdauungsprozess ist unauffällig und wird daher auch kaum wahrgenommen. In den Fokus gerät er erst, wenn bereits etwas augenscheinlich nicht in Ordnung ist. Dann jedoch besteht längst Handlungsbedarf.

Gehen wir das Problem daher ganzheitlich an und stellen gemeinsam folgende Fragen:

  • Welche Symptome bestehen derzeit?

  • Wann treten die Symptome auf? Gibt es vielleicht ein Muster?

  • Wie sieht die aktuelle Fütterung aus und woraus besteht sie hauptsächlich?

  • Welche Snacks etc. werden noch zusätzlich gefüttert?

  • Wie sieht der Alltag des Hundes aus?

  • Bestehen auch Verdauungsbeschwerden?

  • Wie sieht der Kot aus?

  • Zeigt Dein Liebling Verhaltensauffälligkeiten?

  • Welche Medikamente, Nahrungsergänzungen, Wurmkuren etc. werden oder wurden in der Vergangenheit verabreicht?

    u.v.m.

Anhand dieser und vieler weiterer Informationen ergibt sich dann ein Bild, mit dem man arbeiten kann.

Die ganzheitliche Betrachtung ist hier der entscheidende/ausschlaggebende Punkt.

Hier ein Überblick über die zu diesem Thema passenden Betreuungsmöglichkeiten:

Meine Pakete

Der kranke Napf
Beratung via Telefon, Skype oder E-Mail
  • ohne Ablaufdatum

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PrePaid Betreuung

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  • Auswertung des Anamnesebogens

  • Erstgespräch (ca. 40 Minuten)

  • individueller Ernährungs- oder Schonkostplan inkl. aller passenden und notwendigen Nahrungsergänzungen

  • kurze Besprechung und Erläuterung des Plans in ca. 20 Minuten mit wertvollen Tipps und Tricks zur erfolgreichen Umstellung

  • Produktvorschläge für Nahrungsergänzungen inkl. der Erstellung einer Einkaufsliste und deren Beschaffungsmöglichkeiten

  • diverse weitere nützliche Informationen

  • inkl. 6 Wochen Betreuungszeit, um die Umstellung vollumfänglich zu begleiten

  • bei möglichem Übergewicht -> Anpassung bis zum Wunschgewicht inkl. Abnehmkurve

  • ggf. Empfehlung weiterer Diagnostikmöglichkeiten

Deine Investition:

200,00€ bis 250,00€

Sollte eine Stuhlprobendiagnostik notwendig sein, gelten für die Auswertung vergünstigte Preise, da mir Euer Fall ja dann bereits bekannt ist

Beratung via Telefon, Videocall oder E-Mail

Hast Du vielleicht Fragen zur Ernährung oder zur Stuhlprobendiagnostik?

Dann hast Du die Möglichkeit eine telefonische Beratung in Anspruch zu nehmen. Die Abrechnung würde dann minutengenau erfolgen.

Sollte im Anschluss dann ein Ernährungsplan oder eine Darmsanierung gebucht werden, so werden die Kosten der telefonischen Beratung - je nach vorherigem Zeitaufwand - dabei dementsprechend berücksichtigt.

Deine Investition:

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Hinweis: Wie es der Gesetzgeber verlangt, weise ich darauf hin, dass die von mir angewandten Methoden und Verfahren nicht naturwissenschaftlich bewiesen und von der Schulmedizin nicht anerkannt sind.

Ein diätetischer Futterplan und die Ernährungsberatung im Krankheitsfall ersetzt keine veterinärmedizinische Behandlung, sondern versteht sich als deren Ergänzung und Unterstützung.